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DSGVO-Ausblick 2026 – das erwartet Unternehmen im neuen Jahr

6. Januar 2026

von Achim Barth

 

Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist seit über sieben Jahren in Kraft – und sie entwickelt sich weiter. 2026 bringt neue Schwerpunkte für Aufsichtsbehörden, stärkere Kontrollen und wachsende Anforderungen an Transparenz, KI-Nutzung und technische Schutzmaßnahmen. In diesem Ausblick zeigen wir, worauf sich Unternehmen im neuen Jahr einstellen müssen – und wie sie sich rechtzeitig vorbereiten können.

1. Mehr Kontrollen durch Aufsichtsbehörden – auch im Mittelstand

Die Datenschutzbehörden haben ihre personellen Kapazitäten weiter ausgebaut – mit dem Ziel, gezielter und häufiger zu kontrollieren. Besonders im Fokus 2026:

  • Unternehmen ohne Datenschutzbeauftragten trotz Pflicht
  • Fehlende technische und organisatorische Maßnahmen (TOM)
  • Unvollständige oder veraltete Verzeichnisse von Verarbeitungstätigkeiten
  • Intransparente Datenverarbeitung durch KI-Systeme

Tipp: Wer vorbereitet ist, muss keine Angst vor einer Kontrolle haben – im Gegenteil: Struktur schafft Sicherheit und Vertrauen.

2. KI-Compliance wird zur Pflichtaufgabe

Mit der EU-KI-Verordnung steigen die Anforderungen an den Einsatz künstlicher Intelligenz im Unternehmen deutlich. Ab 2026 rechnen viele Experten mit konkreten Umsetzungspflichten – insbesondere bei hochriskanten Anwendungen wie Personalentscheidungen, Scoring-Systemen oder automatisierten Kundendialogen.

Wer KI nutzt, muss:

  • Risikobewertungen durchführen
  • Transparenz gegenüber Betroffenen sicherstellen
  • Menschliche Kontrollinstanzen einbauen
  • und den Einsatz dokumentieren

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um klare KI-Richtlinien zu schaffen.

3. Datensicherheit bleibt Daueraufgabe

Die Anforderungen an die technisch-organisatorischen Maßnahmen (TOM) wachsen stetig. 2026 wird u. a. Folgendes verstärkt erwartet:

  • Zwei-Faktor-Authentifizierung bei Zugriffen auf personenbezogene Daten
  • Regelmäßige Schulungen der Mitarbeitenden
  • Verschlüsselung sensibler Daten bei Übertragung und Speicherung
  • Absicherung von Homeoffice-Arbeitsplätzen

Gerade für KMU ist eine praxisnahe Umsetzung entscheidend – und oft schon mit geringem Aufwand machbar.

4. Was Unternehmen jetzt tun sollten

  • Datenschutzprozesse prüfen und aktualisieren
  • AV-Verträge und Verarbeitungsverzeichnisse auf Stand bringen
  • KI-Systeme identifizieren und bewerten
  • TOMs technisch und organisatorisch nachschärfen
  • Mitarbeitende sensibilisieren – z. B. mit Jahresauftakt-Schulungen

5. Barth Datenschutz begleitet Sie ins DSGVO-Jahr 2026

Achim Barth und sein Team helfen Ihnen dabei, mit klarem Kopf und klaren Prozessen ins neue Jahr zu starten – mit Datenschutzberatung, Awareness-Schulungen, KI-Compliance und IT-Sicherheits-Checks.

Fazit: 2026 wird kein Jahr zum Abwarten – sondern zum Handeln

Datenschutz bleibt ein bewegliches Ziel. Wer frühzeitig Ordnung schafft, spart sich im Ernstfall viel Aufwand – und zeigt Verantwortung. Nutzen Sie den Jahreswechsel, um Ihr Unternehmen DSGVO-fit für 2026 zu machen.

Jahresauftakt-Angebot:

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Von |2026-01-09T08:54:06+01:00Januar 2026|DSGVO|