Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist seit über sieben Jahren in Kraft – und sie entwickelt sich weiter. 2026 bringt neue Schwerpunkte für Aufsichtsbehörden, stärkere Kontrollen und wachsende Anforderungen an Transparenz, KI-Nutzung und technische Schutzmaßnahmen. In diesem Ausblick zeigen wir, worauf sich Unternehmen im neuen Jahr einstellen müssen – und wie sie sich rechtzeitig vorbereiten können.
1. Mehr Kontrollen durch Aufsichtsbehörden – auch im Mittelstand
Die Datenschutzbehörden haben ihre personellen Kapazitäten weiter ausgebaut – mit dem Ziel, gezielter und häufiger zu kontrollieren. Besonders im Fokus 2026:
- Unternehmen ohne Datenschutzbeauftragten trotz Pflicht
- Fehlende technische und organisatorische Maßnahmen (TOM)
- Unvollständige oder veraltete Verzeichnisse von Verarbeitungstätigkeiten
- Intransparente Datenverarbeitung durch KI-Systeme
Tipp: Wer vorbereitet ist, muss keine Angst vor einer Kontrolle haben – im Gegenteil: Struktur schafft Sicherheit und Vertrauen.
2. KI-Compliance wird zur Pflichtaufgabe
Mit der EU-KI-Verordnung steigen die Anforderungen an den Einsatz künstlicher Intelligenz im Unternehmen deutlich. Ab 2026 rechnen viele Experten mit konkreten Umsetzungspflichten – insbesondere bei hochriskanten Anwendungen wie Personalentscheidungen, Scoring-Systemen oder automatisierten Kundendialogen.
Wer KI nutzt, muss:
- Risikobewertungen durchführen
- Transparenz gegenüber Betroffenen sicherstellen
- Menschliche Kontrollinstanzen einbauen
- und den Einsatz dokumentieren
Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um klare KI-Richtlinien zu schaffen.
3. Datensicherheit bleibt Daueraufgabe
Die Anforderungen an die technisch-organisatorischen Maßnahmen (TOM) wachsen stetig. 2026 wird u. a. Folgendes verstärkt erwartet:
- Zwei-Faktor-Authentifizierung bei Zugriffen auf personenbezogene Daten
- Regelmäßige Schulungen der Mitarbeitenden
- Verschlüsselung sensibler Daten bei Übertragung und Speicherung
- Absicherung von Homeoffice-Arbeitsplätzen
Gerade für KMU ist eine praxisnahe Umsetzung entscheidend – und oft schon mit geringem Aufwand machbar.
4. Was Unternehmen jetzt tun sollten
- Datenschutzprozesse prüfen und aktualisieren
- AV-Verträge und Verarbeitungsverzeichnisse auf Stand bringen
- KI-Systeme identifizieren und bewerten
- TOMs technisch und organisatorisch nachschärfen
- Mitarbeitende sensibilisieren – z. B. mit Jahresauftakt-Schulungen
5. Barth Datenschutz begleitet Sie ins DSGVO-Jahr 2026
Achim Barth und sein Team helfen Ihnen dabei, mit klarem Kopf und klaren Prozessen ins neue Jahr zu starten – mit Datenschutzberatung, Awareness-Schulungen, KI-Compliance und IT-Sicherheits-Checks.
Fazit: 2026 wird kein Jahr zum Abwarten – sondern zum Handeln
Datenschutz bleibt ein bewegliches Ziel. Wer frühzeitig Ordnung schafft, spart sich im Ernstfall viel Aufwand – und zeigt Verantwortung. Nutzen Sie den Jahreswechsel, um Ihr Unternehmen DSGVO-fit für 2026 zu machen.
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